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Literatur

Literatur  

Dienstag, 8. November 2016, 19 Uhr
Kronenmattsaal Binningen

Lesung mit Lukas Hartmann

aus dem Roman "Ein passender Mieter"

 

Nach dem Auszug ihres einzigen Sohnes beschliessen Gerhard und Margret das frei gewordene Zimmer zu vermieten. Im etwas wortkargen Fahrradmechaniker Beat finden sie den passenden Mitbewohner. Vorallem Margret, die mit der Leere zu kämpfen hat, die der Auszug ihres Sohnes hinterlässt, ist über diese Lösung erleichtert. Doch als sich die Schlagzeilen eines Messerstechers häufen, der die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, regt sich in ihr ein schlimmer Verdacht... Ein sensibles Familienporträt und das Psychogramm eines Getriebenen.

Einführung: Marc Joset.

 

Eintritt: Mitglieder CHF 10.- / Gäste CHF 15.- / Jugendliche gratis.

Vorverkauf: Birsig Buchhandlung, Hauptstrasse 104, Binningen

Türöffnung / Abendkasse ab 18.30 Uhr

 

Lesung im Rahmen des Internationalen Buch- und Literaturfestival Buch Basel (11.-13. November)

 

Eine Veranstaltung des Kunstvereins Binningen in Kooperation mit dem Literaturfestival BuchBasel und der Birsig Buchhandlung in Binningen.

Lukas Hartmann

© Bernard van Dierendonck

Dienstag, 3. November 2015, 19 Uhr
Kronenmattsaal Binningen

Lesung mit Alex Capus

Alex Capus erzählt wahre Geschichten

 

Die Ideen für seine Geschichten kommen Alex Capus beispielsweise beim Stöbern durch fremde Fotoalben auf dem Flohmarkt. Diese Figuren oder in Chroniken gefundene, bemerkenswerte Ereignisse lässt er in seinen Erzählungen wiederauferstehen. Er versucht dabei, der Wirklichkeit so nahe wie möglich zu kommen und stellt immer wieder fest, dass auch die umfangreichste Recherche weisse Flecken übrig lässt. Genau da fängt die Literatur an: «Capus ist ein Erfinder der Wahrheit. Einmal gut erfunden bleibt sie wahr und lebendig» (SRF).

 

Eintritt: Mitglieder CHF 10.- / Gäste CHF 15.- / Jugendliche gratis.

Vorverkauf: Birsig Buchhandlung, Hauptstrasse 104, Binningen

Türöffnung / Abendkasse ab 18.30 Uhr

 

Lesung im Rahmen des Internationalen Buch- und Literaturfestival Buch Basel (5.- 8. November)

Eine Veranstaltung des Kunstvereins Binningen in Kooperation mit der BuchBasel und der Birsig Buchhandlung in Binningen.

Begrüssung: Marc Joset

Alex Capus (Foto Marco Grob)

Mittwoch, 28. Januar 2015, 19 Uhr
Kronenmattsaal Binningen

Lesung mit Guy Krneta

Unger üs“ ist ein Familienalbum, eine Folge von Einzelszenen und –geschichten, erlebt von verschiedenen Personen aus der Familie Wenger.

 

Das Ganze spielt in der Schweiz der 70er und 80er Jahre. Da ist der Ich-Erzähler, der als braver Bürgersohn mit Verbrechern zusammen im Gefängnis sitzt, weil er den Militärdienst verweigert hat. Er erzählt von seinem Grossvater, der plötzlich sein Chalet in Grindelwald nicht mehr findet. Von seiner Cousine Vivienne, die 11 Sprachen spricht und nicht weiss, wo sie sprachlich überhaupt zuhause ist.  Immer wieder auch von seinem Onkel Sämi, dem früh verstorbenen Querschläger der Familie, dem er reihenweise abstruse Geschichten verdankt. Die unglückliche Liebesgeschichte des Erzählers mit der Peruanerin Isabel ist der rote Faden dieses Familienalbums.

 

Den Bernerdialekt von Guy Krneta kennen wir aus seinen Morgengeschichten auf Radio SRF1. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Basel.

Krnetas vielgespielte Theaterstücke und Prosatexte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2003 mit dem Welti-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Auftragsstücke schrieb er unter anderem für das Theater Basel, für das Theater Neumarkt in Zürich sowie für die von ihm mitbegründeten «Matterhorn Produktionen» in Basel.

Krneta engagiert sich ausserdem kulturpolitisch. Er initiierte u.a. das Schweizerische Literaturinstitut in Biel und ist Mitbegründer des Künstlerinnen- und Künstlernetzwerks «Kunst+Politik». Für seine kulturpolitischen Tätigkeiten erhielt er den Prix Suisseculture 2012.

 

Eintritt frei, Kollekte

anschliessend Apéro zum neuen Jahr

Guy Krneta, Foto: Dominique Uldry

Dienstag, 4. November 2014, 19 Uhr
Kronenmattsaal, Weihermattstrasse 10, 4102 Binningen

Lesung mit Charles Lewinsky

Aus dem Roman "Kastelau", Nagel & Kimche Verlag 8.2014

 

Winter 1944. Die bayerischen Alpen sind trotz Krieg – noch – eine friedliche Gegend. Ein Filmteam der UFA setzt alles daran, sich dorthin abzusetzen. Unter einem Vorwand beschafft man sich den Auftrag für den vermeintlich kriegswichtigen Film "Lied der Freiheit". In dem bald vom Schnee eingeschlossenen Bergdorf Kastelau wird das Drehen einer erfundenen Geschichte immer mehr zur erfundenen Geschichte eines Drehs. Denn wichtig ist nur eines: Die Filmerei muss überzeugend aussehen. Aus immer neuen Lügen und Ausflüchten entspinnt sich ein Netz aus Intrigen, so dass bald niemand mehr zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden weiß. Ein auf einem historischen Ereignis beruhender, spannungsgeladener Roman des Erfolgsautors aus der Schweiz.

 

Charles Lewinsky wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor, seit 1980 als freier Autor. Er schreibt Hörspiele, Romane und Theaterstücke und verfasste über 1000 TV-Shows und Drehbücher, darunter für den Film Ein ganz gewöhnlicher Jude, (Hauptdarsteller Ben Becker, ARD 2005). Für den Roman Johannistag wurde er mit dem Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank ausgezeichnet. Sein Roman Melnitz wurde mittlerweile in zehn Sprachen übersetzt, darunter auch ins Hebräische. 2007 zeichnete man ihn in China als Besten deutschen Roman 2006 aus, in Frankreich erhielt er 2008 den Preis des besten ausländischen Romans. Lewinskys Roman Gerron wurde für den Schweizer Buchpreis 2011 nominiert.

 

BuchBasel

Das diesjährige „Internationale Buch- und Literaturfestival BuchBasel“ findet vom 6. bis 9. November 2014 statt. Im Vorfeld finden Literaturanlässe in der Region statt – so auch in Binningen am 4. November. Das Festivalprogramm mit den über 100 Literaturanlässen finden Sie im Internet unter BuchBasel 

 

Kunstverein Binningen in Kooperation mit dem Buch- und Literaturfestival Basel

Einführung und Moderation: Marc Joset

 

Eintritt: CHF 15.-

CHF 10.- für Mitglieder Kunstverein Binningen, Studenten und AHV

Jugendliche bis 18 Jahre freier Eintritt

Türöffnung 18.30 Uhr

 

Vorverkauf bei der Birsig Buchhandlung, Hauptstrasse 104, 4102 Binningen

 

Charles Lewinsky © Lukas Maeder

Mittwoch, 29. Januar 2014, 19.30 Uhr
Gemeinde- und Schulbibliothek Binningen
Hauptstrasse 71

Lesung mit Sandra Hughes

Das hat sich Felicitas, die Hauptfigur in „Zimmer 307“, anders vorgestellt: Nach dem Schnitt durch ihre Pulsadern erwacht sie im Fegefeuer. Die Flucht aus der unzulänglichen Welt mit ihren unzulänglichen Männern, aus der Hölle des Lebens und Liebens führt sie nicht ins Paradies, sondern in einen straff organisierten Dienstleistungsbetrieb, in dem es sich erst zu bewähren gilt. Felicitas packt ihre Chance und schafft, was ihr im Diesseits nicht gelang.

 

„Sandra Hughes hat diesem Thema einen hinreissenden Roman abgetrotzt, mit dem es hoch hinaus geht.“ SonntagsZeitung, 17.06.2012

 

Nebst der Lesung aus „Zimmer 307“ thematisiert die Autorin Fragen rund ums Schreiben: Wie entsteht eine Geschichte, woher kommen die Ideen, wie wird Sprache gestaltet? Wie findet man einen Verlag, was bedeutet ein Lektorat? Dazu zieht sie ihre ganz unterschiedlichen Romane bei, vergleicht Figuren und Sprache und gibt einen Einblick in ihre aktuelle Werkstatt.  

 

Sandra Hughes, *1966, aufgewachsen in Luzern, lebt in Allschwil. "Lee Gustavo", Roman, 2006; "Maus im Kopf", Roman, 2009 (beide Limmat Verlag); "Zimmer 307", Roman, 2012, Dörlemann Verlag. Sandra Hughes hat 2013 den Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft in der Sparte Literatur erhalten.

 

Eintritt: Gäste: CHF 10.-; Mitglieder CHF 8.-; Jugendliche gratis

 

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde- und Schulbibliothek Binningen

und der Birsig Buchhandlung

Samstag, 26. Oktober 2013 um 17 Uhr
Museum Kleines Klingental, kleines Refektorium

Lesung mit Eveline Hasler

"Mit dem letzten Schiff"

Der gefährliche Auftrag von Varian Fry

Nagel & Kimche 2013

 

Frankreich, August 1940: Der junge amerikanische Journalist Varian Fry erhält vom Emergency Rescue Committee in Marseille den Auftrag, 200 verfolgten Künstlern die Ausreise in die USA zu ermöglichen. Die Arbeit Frys ist illegal und brandgefährlich, denn das Vichy-Regime hat sich verpflichtet, Gegner des Nationalsozialismus an die deutsche Regierung auszuliefern. Unter Einsatz seines Lebens verhilft er im Verlauf eines Jahres fast 2000 Menschen, vor allem Künstlern und Intellektuellen, aber auch vielen Unbekannten, zur Flucht vor den Nazis. Eveline Hasler erzählt die Geschichte dieses „amerikanischen Schindlers“ und seiner Helfer mit großer Eindringlichkeit – ein mitreißendes Geschichtsdrama.

 

In Zusammenarbeit mit dem Buch- und Literaturfestival BuchBasel

Moderation Marc Joset

 

Eintritt CHF 12.- / Mitglieder Kunstverein, AHV CHF 10.-

Jugendliche bis 18 Jahre freier Eintritt

Donnerstag, 31. Januar 2013 um 19.30 Uhr
Hotel im Schlosspark Binningen

New Yorker Geschichten

New York. 26 Proben. Zwei Dekaden zwischen New York und Europa.

Lesung und Gespräch mit Irène Speiser, Moderation Heidi Brunnschweiler

 

Zwanzig Jahre hat die Autorin in New York verbracht: Von den aufstrebenden achtziger Jahren bis kurz nach der Jahrtausendwende lebte sie in der transatlantischen Metropole, als sie zwei Jahre nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme beschloss, wieder nach Europa zu ziehen. Als New Yorkerin hatte sie sich immer betrachtet, Manhattans Upper West Side zugehörig: In sechsundzwanzig Proben packt sie nun die Erfahrung dieser zwei Dekaden und lässt den Leser an ihrem Alltag teilhaben sowie an einer Zeit, die einen gnadenlosen Wandel ihres Viertels miterlebt.

 

‚Ob ich New York vermisse, wurde ich nach meinem Rückzug nach Europa oft gefragt, in einem Ton, der die Frage als rhetorisch einstufte, denn wie wäre es möglich, die westliche Metropole nicht zu vermissen, die Stadt der unentwegten und berauschenden Abenteuer. Nein, die Stadt als Gesamtwerk fehlt mir nicht’.

 

Irène Speiser lebte von 1983 bis 2003 in New York. Sie veröffentlichte zwei Gedichtbände bevor 2010 ihr Buch ‚Hausauflösung’ erschien. Im März 2012 kam ‚New York. 26 Proben’ heraus. Aus New York berichtete sie u. a. jahrelang für das Feuilleton der NZZ. Irène Speiser lebt heute in Basel.

 

In Zusammenarbeit mit der Birsig Buchhandlung und dem Schloss Binningen

 

Kosten: Gäste: CHF10.-; Mitglieder CHF 8.-; Jugendliche gratis

Reservation erwünscht: Birsig-Buchhandlung, Tel. 061 / 421 48 00

Freitag, 9. November 2012 um 14 Uhr
im Foyer des Theater Basel

Lesung im Rahmen des Buch- und Literaturfestival Basel

Werkstattgespräch und Lesung mit Irena Brežná

 

„Die undankbare Fremde“

Eine junge Frau muss aus einer Diktatur in ein reiches Land fliehen, wo von ihr Anpassung und Dankbarkeit erwartet werden. Doch sie wird dort nicht heimisch, sondern näht sich aus verschiedenen Kulturfetzen eine neue Identität zusammen.

Die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern aber sind gross. Die Emigrantin steht immer zwischen den Welten. Hart, oft ironisch, manchmal auch versöhnlich hält sie dem „Gastland“ den Spiegel vor.

 

Irena Brežná

Irena Brežná kam 1968 aus der damaligen Tschechoslowakei in die Schweiz. Sie wirkt als

Journalistin, Schriftstellerin, Slawistin, Psychologin, Menschenrechtlerin und wohnt in Basel.

Sonntag, 3. Juni 2012, 11.15 Uhr
Ortsmuseum Binningen

Ernst Breitenstein

"Öppis us mim Läbe"

Autobiographie von Ernst Breitenstein, Binninger Salonmaler (1857 - 1929)

Buchvernissage in Zusammenarbeit mit dem Ortsmuseum Binningen

Lesung mit Markus Ramseier, Schriftsteller

 

Ernst Breitenstein, Sohn des Dichterpfarrers Jonas Breitenstein (1827 – 1877), war ein beliebter Salonmaler in der Basler Gesellschaft und erlangte an der Weltausstellung 1889 in Paris eine Bronzemedaille für das Bild seiner Mutter „ma chère mère“ (Kunstmuseum Basel).

Das Ortsmuseum Binningen zeigt in der aktuellen Sonderausstellung Werke des Binninger Malers und in der Dauerausstellung das Malatelier und die Pfarrstube.

Ernst Breitenstein verfasst in seinen alten Tagen seine Lebenserinnerungen in Baselbieter Mundart und erzählt in schlichten und gemütvollen Aufzeichnungen Ernstes und Lustiges aus seiner Jugendzeit in Binningen und Ziefen, seinen Wanderjahren und von seiner zweiten Heimat auf dem Hasliberg. So erschliesst sich das dichterische Erbe seines Vaters Jonas.

 

Wir laden Sie herzlich ein ins Ortsmuseum zur Buchvernissage „Öppis us mim Läbe“, zur Sonderausstellung von Ernst Breitenstein und zum anschliessenden Apéro.

 

Freier Eintritt

Ernst Breitenstein, 1857 - 1929

Mittwoch, 30.März 2011, 20 Uhr
Kronenmattsaal Binningen

Laurin Buser, Poetry Slam

Laurin Buser verbindet die verschiedensten Formen der Bühnenpoesie mit Rap, Lyrik und Prosa. Performancestark und schnell spricht er über seine Generation und verbindet Sozialkritik mit Humor.
Laurin Buser gewann 2010 die deutschsprachigen U20 Poetry Slam Meisterschaften in Bochum und ist zweifacher U20 Schweizermeister. Seit 2 Jahren ist er mit seinem abendfüllenden Programm "Wunder. Welt. Wort." auf den Kleinkunstbühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Laurin Buser

Poetry Slam

Laurin Buser

Mittwoch, 23. Februar 2011, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung, Binningen

Lesung mit Cioma Schönhaus

"Der Passfälscher im Paradies"

Das Ende einer unglaublichen Serie

 

Nach dem Welterfolg „Der Passfälscher“ legt Cioma Schönhaus mit „Der Passfälscher im Paradies“ seinen bewegenden Lebensbericht vor: wie ein vor Nazis aus Berlin geflohener Untergrundkämpfer mitten im Zweiten Weltkrieg als Flüchtling in der Schweiz Aufnahme findet, ungewöhnliche Menschen trifft und in schwierigen Zeiten überraschende Erfahrungen machen kann. Mir Spannung, Witz und einem Schuss Ironie erzählt Schönhaus seine eigene Geschichte und die seiner Retter.

Samstag, 13. November 2010, 13.30 Uhr
BuchBasel, Themenforum, Halle 4.1, Messe Basel

Kaspar Schnetzler

Werkstattgespräch und Lesung mit Kaspar Schnetzler
Einführung und Moderation Marc Joset

Mittwoch, 21. April 2010, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung, Binningen

Markus Ramseier

Markus Ramseier, Schriftsteller und Flurnamenforscher
liest aus seinem neuen Geschichtenband „Licht“.

Einführung und Moderation: Marc Joset

Kunstverein Binningen in Zusammenarbeit mit der Birsig-Buchhandlung

 

„Beruflich“ ist Markus Ramseier Projektleiter der Baselbieter Flurnamenforschung und Leiter des Dichter- und Stadtmuseums Liestal - „nebenberuflich“ ist er aber auch Schriftsteller
und Schnitzelbänkler in Basel und auf der Landschaft.

Er ist ein passionierter „Wortarbeiter“, der die Sprache liebt und mit ihr umzugehen weiss. Davon zeugen seine Romane und Geschichten.     

Sein neustes Geschichtenbuch mit dem Titel „Licht“ ist kürzlich erschienen.

Als Flurnamenforscher hat er eine spezielle Beziehung zu seiner Heimat, die in vielen seiner Texte aufleuchtet. Sein Blick ist geschärft für das Randständige, für das Abnormale, für das Aussenseitertum.

Markus Ramseier, 1955 geboren, schreibt Romane und Kurzgeschichten, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, z.B. mit dem Bettina-von-Arnim-Preis.
Markus Ramseier lebt mit seiner Familie in Pratteln.

Bisher sind erschienen:
„Mäandertal“
„Das Land der letzten Meter“
„Wie küsst man einen Engel“
„Löcher“

Markus Ramseier

Dienstag, 17.November 2009, 19.30 Uhr
Hotel im Schlosspark Binningen

"Hausauflösung"; Lesung mit Irène Speiser

Hausauflösung, Erzählung
Erscheint im Stroemfeld Verlag Frankfurt, 2010

Nach dem Tod von Granny wird ihr Haus in Zürich, in dem sie über siebzig Jahre mit Unterbrüchen lebte, aufgelöst. Für die Enkelin wird das Haus Zeuge unzähliger Geschichten sowie einer Lebenskultur, die es nicht mehr gibt.
Granny stammte ursprünglich aus Worms. Sie heiratete einen Physiker in Zürich, ebenso wie sie deutsch-jüdischer Herkunft. Sie trat vorerst als Bratschistin auf, reüssierte später als Bildhauerin. Die Kriegsjahre verbrachte sie, früh verwitwet, in New York.
Die Erzählung ist eine wunderbare Hommage der Enkelin an das bewegte Leben ihrer Grossmutter, das beinahe das gesamte 20. Jahrhundert umspannte.

Irène Speiser in Zürich geboren, wuchs in Brüssel auf, studierte Französisch, Russisch und Musik. Zwischen 1983 und 2003 lebte sie in New York und arbeitete elf Jahre lang als Korrespondentin für die Neuen Zürcher Zeitung sowie für fotografische Zeitschriften und das Radio. Heute lebt sie in Basel.

Seit 1980 hat die Autorin zahlreiche Essays, Gedichte und Gedichtszyklen veröffentlicht. In einigen Projekten arbeitete sie spartenübergreifend mit Musikern und bildenden Künstlern.

Irène Speiser liest aus Hausauflösung sowie aus dem neuesten Projekt mit dem Titel Mein New Yorker ABC. Moderation Heidi Brunnschweiler.

Kunstverein Binningen in Zusammenarbeit mit der Birsig-Buchhandlung und dem Schloss Binningen

Irène Speiser

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung Binningen

Franco Supino "Das andere Leben"

Einführung und Moderation: Marc Joset

Vorlage für Franco Supino’s neuestem Roman ist die Geschichte des Schweizer Dramatikers, Festspieldichters und Regisseurs Cäsar von Arx. Er wurde 1895 in Basel geboren. 1949 ist er in Niedererlinsbach freiwillig aus dem Leben geschieden. Der Zweite Weltkrieg und die geistige Landesverteidigung ist ihm zum Verhängnis geworden. Seine antifaschistische Haltung ist ins Zentrum einer öffentlichen Kontroverse geraten. Geschickt verknüpft Franco Supino historische Dokumente mit der Lebensgeschichte des Künstlers. Das Buch vermittelt die Stimmung in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Samstag, 17.Mai 2008, 10.30 und 13.30 Uhr

Auf Rilkes Spuren in Basel

Der Literaturwissenschafter Albert M. Debrunner führt uns auf einem Spaziergang  an die Orte von Rilkes Basler Besuchen und erzählt von den Hintergründen dieser Begegnungen

Dienstag, 27. November 2007, 18.30 Uhr
Barfüssergasse 3, Basel

Literaturhaus Basel am neuen Standort

Blick hinter die Kulissen und Eichendorff-Abend

Das Literaturhaus Basel hat seit April 2006 eine neue Adresse. Höchste Zeit für uns, Ihnen das neue Domizil gleich hinter der Barfüsserkirche vorzustellen!

Margrit Manz, die langjährige Leiterin des Basler Literaturhauses, empfängt uns im ersten Teil der Veranstaltung „hinter den Kulissen“. Sie gibt Einblick in die Geschichte und die aktuelle Ausrichtung des ersten Literaturhauses in der Schweiz, das seit 2000 besteht.

Anschliessend nutzen wir die Gelegenheit, um an einer der stets hochkarätigen Veranstaltung teilzunehmen. Urs Allemann trägt eine Auswahl der schönsten Gedichte von Joseph von Eichendorff mit Kommentaren vor. Die Lyrik des romantischen Dichters, der vor 150 Jahren verstarb, zählt in ihrer Musikalität und ihrem Bilderreichtum zu den kostbarsten Schätzen der deutschen Literatur. Zahlreiche seiner Texte wurden von grossen Komponisten wie Robert Schumann und Johannes Brahms kongenial vertont.

Urs Allemann, der bekannter Schweizer Autor und ehemalige Literaturredaktor der Baslerzeitung, entführt uns als begnadeter Vortragskünstler in die geheimnisvolle Welt der romantischen Seelengründe

Freitag, 24.August 2007, 20 Uhr
Birsig Buchhandlung Binningen

Lesung von Beatrice Meyer

Die Binninger Autorin Beatrice Meyer präsentiert ihr neues Buch "Razzo"

Wie ist es, wenn man dreizehn ist und  in einem Heim lebt?
Wenn man sich mit Eltern, Sozialpädagoginnen, Therapeuten und Lehrerinnen herumschlägt, die einen nie verstehen werden? Wenn die Welt täglich ausgetrickst werden muss und man immer wieder in den Schatten gestellt wird? Davon erzählt Razzo.

Beatrice Meyer
Geboren 1961 in Zürich, aufgewachsen in Basel und Binningen. Primarlehrerin und Heilpädagogin. Lebt in Binningen.
Veröffentlichungen: Geschichten in „Sektor Erziehung“ und „Aargauer Kurzgeschichten“, Hörspiel im Rahmen des Basler Buchspektakels, Prosa und Lyrik in Werkstattheften der Literaturkurve Basel und der Werkstatt ArbeiterInnenkultur.

Meret Rudolf
Geboren 1973 in Basel. Lebt und arbeitet in Zürich. Studium der Fotografie, Kulturtheorie und Bildenden Kunst in Zürich, Basel und Berlin.

Beatrice Meyer und Meret Rudolf erläutern ihre Arbeit im Gespräch mit Marc Joset und dem Publikum.

B. Meyer

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